MRI

Skyra 3T

Die Magnetresonanztomographie (MRI) ist eine moderne radiologische Untersuchungsmethode, mit der mittels Radiowellen in einem starken Magnetfeld Schnittbilder in jeder gewünschten Ebene des Körpers angefertigt werden können. Der starke röhrenförmige Elektromagnet kann Bilder ohne Strahlenbelastung mit einer hohen Auflösung und einem deutlich besseren Gewebekontrast der anatomischen Strukturen als mit den meisten anderen bildgebenden Verfahren erstellen.

 

Untersuchungsablauf:

Zu Untersuchungsbeginn werden sie gebeten sich auf eine Liege zu legen, dann werden sie in die Gehäuseöffnung des Magneten hineingefahren.

Damit wir gute Bilder erhalten, die für die Diagnostik ausschlaggebend sind, ist es wichtig, dass Sie die gesamte Zeit ruhig im MRI liegen bleiben.

Da es einigen Patienten im Gerätetunnel zu liegen, ein unangenehmes Gefühl oder Platzangst bereitet, kann es gelegentlich notwendig sein, ein leichtes Beruhigungsmittel etwa 40 Minuten vor der Untersuchung zu verabreichen. Falls sie ein solches Mittel bekommen haben, dürfen sie am selben Tag nicht mehr Autofahren und haben am besten eine Begleitperson dabei.

Bei unseren modernen Geräten ist jedoch der Magnet wesentlich kürzer als bei älteren Geräten, auch liegt der Innendurchmesser der „Röhre“ bei 70cm, was doch ein recht luftiges Raumgefühl bewirkt. Zudem befindet sich der Kopf bei zahlreichen Untersuchungen nicht oder nicht vollständig im MRI, sondern ausserhalb des Magneten.

Sie erhalten einen wirksamen Gehörschutz um die zum Teil sehr lauten, klopfenden Geräusche beträchtlich zu dämpfen. Mit unseren sehr modernen Geräten ist dieses Klopfen vorallem bei Untersuchungen des Schädels und einiger Gelenke so stark reduziert, dass ein Gehörschutz nicht mehr zwingend notwendig ist.

Während der Untersuchung können sie Musik hören (DAB+ Radio).

Während der gesamten Untersuchung werden sie von uns vom Bedienpult überwacht und sollten Sie sich nicht wohl fühlen, können Sie sich mit einer Klingel bemerkbar machen.

Eine Untersuchung dauert normalerweise zwischen 20 und 40 Minuten.

Je nach Fragestellung kann es nötig sein, dass Kontrastmittel gespritzt werden muss. Dieses enthält kein Jod und kann somit auch bei einer Allergie gegen jodhaltiges Röntgenkontrastmittel verabreicht werden.

 

Vorbereitung:

Vorbereitungen sind in der Regel nicht erforderlich. Um die Darstellung des Darmes zu verbessern, kann es sein, dass sie in der Stunde vor der Untersuchung ein Liter einer Flüssigkeit zu sich nehmen müssen. Zur Darstellung von Gelenken kann es erforderlich sein, Kontrastmittel direkt in das Gelenk zu injziieren.

 

Vorsichtsmassnahmen und Kontraindikationen

Folgenden Patienten dürfen keiner Untersuchung unterzogen werden:

  • Personen mit Herzschrittmacher
  • Insulinpumpe
  • Nervenstimulationsgeräten und Innenohrprothesen.
  • Falls sie Träger eines Herzklappenersatzes sind, können wir sie nach Absprache und Vorlage des Klappenpasses fast immer trotzdem untersuchen.
  • In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft führen wir normalerweise keine MRI- Untersuchung durch, ausser es ist zwingend notwendig.

Gesundheitliche Schädigungen durch MRI sind nicht bekannt.