CT

Computertomografieraum Röntgeninstitut Brunnhof Bern

Bei der Computertomographie (CT) werden durch eine kreisende Röntgenröhre und gegenüberliegende Detektoren mittels Röntgenstrahlen Daten gewonnen, welche mit Hilfe eines Computers Schichtbilder des Körpers erstellt. Anschliessend können dreidimensionale Rekonstruktionen in jeder gewünschten Schnittebene gerechnet werden.

Mit der Computertomographie können sämtliche Körperregionen untersucht werden, sie eignet sich vorallem zur Untersuchung von Kopf, Hals, Thorax und Bauchraum, der Wirbelsäule, sowie von Knochen der Extremitäten.

Nach der Untersuchung können Sie uneingeschränkt allen Tätigkeiten nachgehen. Die effektive Untersuchungsdauer ist sehr kurz und dauert nur wenige Sekunden. Da die Röhre sehr kurz und weit ist (ungefähr 40 cm breit, Durchmesser ca. 75 cm) und vorne und hinten offen, können selbst Leute mit ausgeprägter Platzangst die Untersuchung meist problemlos bestreiten.

 

Vorbereitung:

Für eine Untersuchung der Bauchorgane wird in der Regel 1.5 Liter Kontrastmittel zum Trinken verabreicht. Dies ist nötig, um den Magen-Darmtrakt besser darzustellen und beurteilen zu können. Diese Flüssigkeitsmenge wird vor Ort über einen Zeitraum von 60 Minuten getrunken. Vom getrunkenen Kontrastmittel wird beinahe nichts durch die Darmschleimhaut aufgenommen. Es wird durch den Darm ausgeschieden.

Um Organe, Gefässe und krankhafte Veränderungen wie z.B. Entzündungen besser darstellen zu können, ist häufig die Verabreichung von Kontrastmittel intravenös erforderlich. Dieses wird über eine kleine Venenkanüle verabreicht. Dabei kann kurzzeitig ein Hitzegefühl im Körper verspürt werden, dies ist jedoch völlig normal und unbedenklich. Das Kontrastmittel schnell, innerhalb von Stunden über die Nieren ausgeschieden.

In der Regel werden Untersuchungen der Wirbelsäule, des Skelettsystems und der Nasennebenhöhlen ohne Kontrastmittel gemacht.

Verglichen zu Röntgenuntersuchungen liefert die Computertomographie meist viel mehr Informationen, bringt aber auch eine deutlich grössere Strahlenexposition mit sich. Unsere Protokolle sind so konzipiert, dass wir diese minimal halten können.